Unser kleiner Gemüseanbau

Im April 2018 wurde gemeinsam mit den Eltern unser Spielplatz für die Sommersaison startklar gemacht. Dabei  haben wir ein Hochbeet gebaut.

Im Vorfeld haben wir mit den Kindern Kürbiskerne eingesät und die Kürbispflanze vorgezogen. Zum richtigen Zeitpunkt wurde sie in das Hochbeet gepflanzt. Eine Zucchinipflanze , eine Gurkenpflanze, die wir ebenfalls vorher angezogen haben, kam kurze Zeit später dazu. Es war immer noch Platz im Beet und wir säten auch noch Möhren. Nun hieß es gut gießen und hegen und pflegen. Bei dem warmen Wetter war das unsere tägliche Aufgabe vor dem Stuhlkreis und ein zweites Mal im Laufe des Tages. Die Kinder zogen mit ihren Gießkannen los und hielten unsere Pflanzen immer feucht.

Täglich schauten wir was passiert. Zuerst kamen gelbe Blüten, dann plötzlich entdeckten wir ein kleines stacheliges Etwas an unserer Gurkenpflanze. Auch die Zucchini bekam am unteren Ende ihrer Blüte einen Fruchtansatz… kleine grüne Halme sprossen aus der Möhrensaat.

Spannend….

Nur unsere Kürbispflanze wollte nicht so richtig wachsen. Wir hatten schon Sorge, in diesem Jahr kein Glück mit unserer Aufzucht zu haben, doch nach einem Wochenende konnten wir feststellen, dass sie endlich Gas gibt und aufholt. Heute ist sie groß und kräftig und wird sicher viele Kürbisse bringen. Nach ca. drei Wochen ernteten wir unsere ersten Gurken.

Was war das für eine Freude…und wie die schmeckten. Es dauerte nicht lange, da waren schon die nächsten Gurken reif. Daraus haben wir einen Gurkensalat gemacht, denn den essen wir alle sehr gern. Weitere Gurken wachsen, die Gurkenpflanze ist wirklich fleißig. Zucchinis haben wir mittlerweile auch geerntet und die Möhren brauchen nicht mehr lang. Im nächsten Jahr werden wir uns wieder überlegen, was wir ins Hochbeet pflanzen und uns später schmecken lassen.

Neben dem Hochbeet steht ein kleiner Apfelbaum. Der war im letzten Jahr ein Geschenk unserer Vorschulkinder. Tatsächlich ist auch dieser schon ganz fleißig und bringt fünf Äpfel hervor.

Evangelisches Gütesiegel BETA für "Pusteblume"

Am 4. Juli 2018 wurde der Tageseinrichtung für Kinder „Pusteblume“ das evangelische Gütesiegel für Tageseinrichtungen für Kinder überreicht.

Das BETA-Gütesiegel wird von der Bundesvereinigung evang. Tageseinrichtungen für Kinder für den Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems in evang. Tageseinrichtungen für Kinder und nach einem externen Audit verliehen. Grundlage des QM ist das Bundesrahmenhandbuch, welches als Leitfaden dafür dient.

Von Okt. 2015 bis Nov. 2018 haben die Qualitätsverantwortlichen in den Kitas zusammen mit ihrem Team und dem Träger die Abläufe in der Kindertageseinrichtung durchleuchtet und entsprechend des Leitfadens weiterentwickelt. Unterstützt durch Gabriele Wand (Fachberaterin für Kitas im Ev. Kirchenkreis Iserlohn und Lüdenscheid-Plettenberg) wurden nach Besuchen der Kita und Dienstbesprechungen einrichtungsinterne Qualitätshandbücher erstellt. Darin sind 36 Prozesse entsprechend der vorgegebenen Kriterien, unterteilt in Führungs-, Kern- und Unterstützungsprozesse, beschrieben. Dazu zählt zum Beispiel das Leitbild, die Träger-Leitungs-Zusammenarbeit, die Personalentwicklung, die Konzeption, die Bildungsangebot, die Kita-Eltern-Zusammenarbeit und die Öffentlichkeitsarbeit etc.

Im Frühjahr 2018 fand ein gutachterliches, externes Audit statt. Vorab wurden die erstellten Handbücher geprüft. Am Tag des Audits verblieb der Auditor einen ganzen Arbeitstag in der Kita und beobachtete vor Ort die Wirksamkeit der geforderten Kriterin in der täglichen Praxis.

In der Feierstunde am 4. Juli lobte Gabriele Wand. „Sie sind jetzt fachlich auf dem neusten Stand, Sie kennen ihre Qualität und ihre Weiterentwicklungsthemen. Sie arbeiten inklusiv und leben eine facettenreiche Zusammenarbeit in der Kirchengemeinde. Außerdem haben sie sich darüber hinaus mit dem Prozess altersgerechtes Arbeiten und Gesundheitsförderung von Erzieherinnen und Erziehern beschäftigt. Das Gütesiegel ist eine Anerkennung dafür, dass sich die Kita den gesellschaftlichen Herausforderungen stellt und wichtige Erkenntnisse der Forschung praktisch umsetzt.“

Das Qualitätsmanagement geht immer weiter - jährlich wird intern geprüft, alle 5 Jahre erfolgt erneut ein externes Audit. Die Auditorinnen haben besonders positiv den wertschätzenden Umgang der Teams mit den Kindern, Eltern, dem Träger und auch untereinander hervorgehoben.

Qualitätssicherung für Ev. Gütesiegel

Wir befinden uns seit April 2016 in einem Prozeß der Qualitätssicherung. Im Frühjahr 2018 möchten wir durch ein externes Audit das Evangelische Gütesiegel BETA erlangen.

Um für die religions- und sozialpädagogische Arbeit in den Tageseinrichtungen für Kinder und für die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern eine möglichst hohe Qualität zu gewährleisten, stehen Träger in der Verantwortung, systematische Qualitätsentwicklung und -sicherung zu betreiben und ein Qualitätsmanagementsystem einzuführen.

In Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Institut für Qualitätsentwicklung in der Diakonie Deutschland wurde 2009 ein Bundesrahmenhandbuch – Leitfaden für den Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems in Tageseinrichtungen für Kinder – erstellt.

Aus diesem Grund werden wir bis Anfang 2018 ein Qualitätshandbuch über unsere pädagogische Arbeit erstellen und uns kontinuierlich mit der Weiterentwicklung beschäftigen.

Renovierung 2016: Vorher - nachher

Im Mai 2015 haben wir damit begonnen unsere Kita in den Gruppenräumen und der großen Eingangshalle zu renovieren. Zusammen mit den Eltern, der Ev. Kirchengemeinde als Träger, den MitarbeiterInnen und externen Fachleuten haben wir überlegt, geplant, in Fortbildungen gelernt und umgesetzt.

Mit kompetenter Unterstützung durch Claudia Halberstadt, Diplom Sozialpädagogin und Fachfrau für Farb- und Lichtgestaltung in Kitas, haben wir uns in vielen Seminaren darüber ausgetauscht, welche Farben Boden und Wände bekommen, welche Materialien wir dazu nehmen, wie die Gruppen strukturiert werden, damit wir allen Bildungsbereichen gerecht werden.

Die Eltern hatten auch einen großen Anteil am heutigen Ergebnis - siehe Fotos "Elternaktion".

Heute ist fast alles geschafft. Die Gruppenräume und die große Eingangshalle haben ein frisches und freundliches Outfit. In den Gruppenräumen erwarten wir noch ein paar neue Möbel. Wir werden noch eine Zeit lang mit der Umstellung und Neugestaltung beschäftigt sein, bis alles an seinem Platz ist, doch der Vorher-Naher-Effekt spricht schon für sich.